Energieholz

  • Holzschnitzelfeuerungen werden für die Beheizung von grossen Gebäuden, Industriebetrieben und den Betrieb von Nahwärmverbünden seit Jahren mit Erfolg eingesetzt. Dank enormer technischer Entwicklungen stehen Schnitzelheizungen seit neuem aber auch für Objekte mit kleinem Wärmebedarf zur Verfügung. Die kleinsten Kesseltypen verfügen über eine regelbare Wärmeleistung ab 5 kW. Damit eignen sie sich für grössere Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und kleinere Gewerbebetriebe. Häufig werden auch benachbarte Gebäude an eine zentrale Holzschnitzelfeuerung angeschlossen. In modernen Feuerungen lassen sich sowohl waldfrische als auch trockene Schnitzel problemlos verbrennen.
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  • Zur Herstellung der kleinen, 5 bis 10 Millimeter langen und zylinderförmigen Pellets werden Sägemehl und Hobelspäne aus der holzverarbeitenden Industrie getrocknet, unter hohem Druck durch ein Sieb gepresst und anschliessend auf die gewünschte Länge geschnitten. Die Dichte von Pellets ist je nach Holzart 1,5 bis 2 mal höher als diejenige von Stückholz. 2 Kilogramm Pellets ersetzen 1 Liter Heizöl; ein Kubikmeter geschütteter Pellets weist also etwa den gleichen Heizwert auf wie 320 Liter Heizöl und benötigt für die Lagerung nur etwa doppelt soviel Platz.
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  • Hobelspäne fallen bei der Weiterverarbeitung von in Sägewerken erzeugtem Schnittholz an. Sie werden als Rohstoff für die Spanplattenindustrie und für die Pelletierung verwendet. Gatterspäne und Sägemehl fallen in allen Betrieben an, die Holz schneiden oder spanen. Je nach Holzart beinhalten sie Rindenanteile oder sind aus rindenlosem Holz erzeugt. Gatterspäne und Sägemehl werden für die Decklage von Spanplatten und in den letzten Jahren für die Erzeugung von Energiepellets verwendet.