Brettschichtholz (BSH) besteht aus mindestens 3 miteinander verleimten Brettlamellen aus Nadelholz. Diese Lamellen werden in Pressen unter Druck miteinander verleimt und in der Länge durch Keilzinken miteinander verbunden. Holzfehler, wie Astigkeiten, werden durch gesteuertes Rausschneiden verringert. Durch diese Vergütungsmaßnahme ist die Festigkeit bei verleimten Hölzern allgemein höher als bei normalen Kanthölzern. Weitere Vorteile sind die Maßhaltigkeit, Formbeständigkeit, das geringere Eigengewicht und die verminderte Trockenrissbildung.

Zwei- oder dreischichtig verleimtes Bauholz. Wie der Name schon sagt, wird dieses Konstruktionsholz meistens weiter verarbeitet zu Chalet- und/oder Strickwandholz.

Hergestellt wird DUO / TRIO (Lamellenholz, Rahmenholz), indem zwei oder drei einzelne Lamellen oder Kanthölzer hochkant miteinander verleimt werden. Die dem Kern zugewandte Seite zeigt nach aussen. Dadurch wird die Neigung des Holzes zur Rissbildung wesentlich minimiert. Zusätzlich weisen die kernnäheren Holzschichten geringere Astdurchmesser auf, was gerade bei der Anwendung im sichtbaren Bereich ästhetische Vorteile gegenüber Vollholz mit sich bringt. An den Enden der unterschiedlich langen Abschnitte werden ineinandergreifende zinkenförmige Profile gefräst, die miteinander unter druck verleimt werden. So ist eine rationelle Herstellung von theoretisch endlos langen Kanthölzern möglich.

Konstruktionsvollholz ist ein veredeltes Bauschnittholzerzeugnis. Durch gezielte Wahl des Einschnitts und durch technische Trocknung wird eine hohe Formstabilität erreicht und die Rissbildung minimiert. Die getrockneten Kanthölzer werden visuell oder maschinelle sortiert. Dabei werden Unregelmässigkeiten im Holz, wie zum Beispiel grosse Äste oder Baumkanten, markiert und herausgeschnitten. An den Enden der unterschiedlich langen Abschnitte werden ineinandergreifende zinkenförmige Profile gefräst, die miteinander unter Druck verleimt werden. So ist eine rationelle Herstellung von theoretisch endlos langen Kanthölzern möglich. Nach Aushärten des Leims werden die Bauteile gehobelt und gefräst.

Bauholz gehobelt, getrocknet und schichtverleimt. Je nach Dimension zwei- oder mehrschichtig.
Die leimfreien Bodenbeläge aus massivem Holz werden mit Nut und Kamm verbunden. Eingesetzt werden können Nadel- wie auch Laubhölzer. Beim Entscheid der Holzart ist darauf zu achten, welche Anforderungen an den Boden gestellt werden. Bei stark beanspruchten Böden (Laden, Restaurant etc.) sollte wenn möglich ein eher hartes Produkt (Laubholz) gewählt werden.